Du bist was du isst! Tipps für eine gesunde Ernährung

Du bist was du isst! Tipps für eine gesunde Ernährung

Hallo meine Lieben,

heute geht es rund um das Thema Ernährung, Gewicht und Körpergefühl. Ich wurde schon mehrfach darauf angesprochen, wie ich es schaffe mein Gewicht zu halten. Ich kenne super viele Mädels, die sich stundenlang mit ihrem Gewicht beschäftigen und etliche Lebenskraft damit verschwenden. Total krass, denn zu 99,9% sind es alles wunderschöne Mädels, die sich überhaupt keinen Kopf darum machen sollten! Es ist so traurig, dass man ständig DIE perfekte Frau vorgelebt bekommt, ob im TV, auf Instagram oder in der Werbung. Aber ist dieser ständige Kampf um das perfekte (was ist denn schon perfekt? Woran kann man das perfekte Gewicht denn messen?) Gewicht wirklich notwendig? Ich denke nicht. Diäten schaden mehr, als dass sie helfen. Man zwingt sich permanent dazu, gegen seine Gewohnheiten und Willen zu leben. Langfristig kann dies nicht glücklich machen und vor Allem nicht gesund und zielführend sein.

Ich denke am wichtigsten ist, dass man sich in seiner Haut wohl fühlt, mit oder ohne Kilos. Damit meine ich aber auch, dass man sich IMMER in seiner Haut wohl fühlen sollte und nicht permanent ein Ziel, im Rahmen einer Diät, verfolgen sollte, bei dem man quasi permanent unglücklich ist, bis man es endlich erreicht hat. Denn das raubt Lebensqualität und ist dadurch in den meisten Fällen auch nicht langfristig.

Ich verzichte komplett auf Diäten und esse einfach das, was mein Körper mir gerade sagt. Ich esse bis ich satt bin und keinen Bissen drüber. Ich trinke wenig Alkohol und versuche Partyeskapaden so gering wie möglich zu halten, dies aber nicht unbedingt wegen dem Gewicht, sondern einfach weil mir zurzeit danach ist. Klar versuche ich mich möglichst gesund zu ernähren, verzichte aber in Stressphasen auch nicht auf Schokolade und Pizza. Wenn man wirklich sein Gewicht reduzieren möchte, empfiehlt es sich seine Essgewohnheiten zu akzeptieren und kleine „Dickmacher“ zu entlarven. Diese kann man versuchen mit gesunden Alternativen zu ersetzen, sodass man im Endeffekt nicht auf seine gewohnte Ernährung verzichten muss – man hat sie eben, nur anders. Hier habe ich euch 10 typische Dickmacher rausgesucht, die man mit simplen und leckeren Alternativen ersetzen kann.

  1. Mangelnde Bewegung

Ihr verbringt die meiste Zeit im Büro/Uni und habt nach dem Feierabend einfach keine Motivation um euch zu bewegen? Schnappt eure Freundin und sucht euch eine gemeinsame sportliche Aktivität, am besten etwas, das euch richtig zum Schwitzen bringt und euch Spaß macht. Für Tanzmäuse bietet sich hier Zumba an. Ich habe es ausprobiert und liebe es. In einer Stunde Zumba verbrennt man vergleichsweise so viele Kalorien wie in einer Stunde Joggen. Nur, dass es mehr Spaß macht 😉 Und das Beste an einer gemeinsamen Aktivität ist nicht nur, dass ihr einen triftigen Grund habt hin zu gehen, sondern es verbindet unheimlich und hält eure Freundschaft in Schwung!

  1. Keine festen Mahlzeiten

Sporadisches Essen ist nicht gut. Essen ist super wichtig, es ist ein Kraftlieferant (sowohl physisch als auch psychisch) und sollte ernst genommen werden. Denn, wer sich keine Zeit für feste Essrituale nimmt, wird schnell verleitet zur nächsten Pommes Bude oder Bäcker zu laufen und sich dort schnell etwas auf die Hand zu holen. Hier bietet es sich an, die Zeit gut einzuteilen und seine Ernährung vorausschauend zu planen. Man kann gesunde Mahlzeiten vorkochen und in praktische 2 Go Dosen einpacken. So vermeidet man Es(s)kapaden und kann gutes Gewissens sein gesundes Essen genießen.

  1. Viel trinken!

Unser Körper besteht aus 80% Flüssigkeit. Es ist also sehr wichtig 2-3 Liter Flüssigkeit zu sich zu nehmen um Giftstoffe aus seinem Körper zu spülen und den Körper vor dem Austrocknen zu wahren. Hier gilt natürlich, umso mehr desto besser. Wem Wasser gar nicht schmeckt, kann zu grünem Tee oder selbstgemachten, ungesüßten Limos greifen. Super gut schmeckt auch Wasser mit Zitrone und Ingwer.

  1. Finger weg von Saucen!

Statt fettigen Fertigsaucen zu kaufen, solltet ihr eure Saucen einfach selbst machen. Es gibt auch nicht besseres als eine selbstgemachte Tomatensauce mit frischen Tomaten, oder ein selbstgemachtes Pesto! Im Salat tut es Essig + Öl + Zitrone auch 😉 Übrigens kann man Pesto auch super gut variieren, so kann man statt dem üblichen Basilikum Pesto auch mal Rucola Pesto ausprobieren.

  1. Ja zu Vollkorn!

Vollkornprodukte sind voller Ballaststoffe und machen länger satt! Anstatt dem üblichen Frühstücksbrötchen könnt ihr hier leicht auf Vollkornbrot umsteigen. Auch bei Pasta Gerichten empfiehlt es sich auf Vollkornpasta umzusteigen.  Schmecken tut es auch!

  1. Gesunde Snacks!

Ein kleiner Snack zwischendurch ist unverzichtbar. Nur leider sind es DIE Dickmacher! Anstatt Chips & Co, könnt ihr zu Obst und Gemüse greifen. Ein leckerer Obstsalat oder Gemüse Sticks mit Quark sind die gesunde Alternative für Zwischendurch.

  1. Vielfältigkeit siegt!

Eine gesunde Ernährung beruht auf Ausgewogenheit. So könnt ihr darauf achten, dass eure Mahlzeit jeweils von Eiweißen, gesunden Kohlenhydraten und Gemüse/Obst besteht. Der menschliche Körper benötigt um die 40 verschiedenen Nährstoffe um gesund zu leben. Diese findet man natürlich nicht in einem Produkt. Also gilt hier: ausgewogen und vielfältig essen. Probiert auch etwas Neues aus! Baut gerne Superfoods wie Beeren, Chia Samen und Kokos in euren Alltag ein! Das geht zum Beispiel super gut im morgendlichen Müsli.

  1. Höre auf deinen Körper!

Essen ist ein Grundbedürfnis. Also gilt hier: Höre genau auf dein Körper und esse, wenn du das Bedürfnis danach hast. Hierbei ist die Herausforderung, wirklich herauszufinden, wann das Bedürfnis nach Essen tatsächlich Hunger bedeutet und wann es einfach Langeweile oder Stress ist. Kompensiert das Bedürfnis nach Essen in Stress Situationen mit anderen Ritualen und findet euren inneren Ruhepol.

  1. Achte auf die richtigen Fette!

Der Körper braucht Fette – am besten aber gesunde Fette! Avocado ist ein super Fettlieferant. Er gehört zu den Superfoods und ist zudem noch reich an Vitamin E. Nüsse sind auch perfekte Fettlieferanten für Zwischendurch (hier gilt am besten die unverarbeiteten Nüssen in kleinen Portionen genießen.) Zum Anbraten kann man sehr gut auf Kokosöl umsteigen. Zum Anmachen bietet sich Olivenöl oder Leinöl (hat aber einen etwas bitteren Geschmack) an.

  1. Do it yourself!

Die Lebensmittelindustrie macht uns immer mehr einen Strich durch die Rechnung. Die Listen der Inhaltsstoffe werden immer länger und unübersichtlicher. Gesund ist das nicht. Deswegen gilt hier: Do it yourself! Versucht so viel wie möglich selbst herzustellen. Es ist nicht nur gesünder, sondern schmeckt auch besser und kann sich als echtes Hobby entpuppen! Denn vergesst nicht, „man ist was man isst!“

 

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